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Nachhaltigkeit

Engagement in Österreich und Südosteuropa

Grüne Logistik beinhaltet Themen zur Optimierung von Transportketten und Warenströmen, den Einsatz alternativer Antriebe, die nachhaltige Bauweise von Logistikimmobilien und die Stärkung des Umweltbewusstseins unserer Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden.

In Österreich sowie im Cluster South East sind alle unsere Standorte gemäß ISO 14001 für Umweltmanagement und ISO 50001 Energiemanagement zertifiziert. Das bedeutet, dass wir bei DB Schenker aktiv Maßnahmen setzen, um unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern. Hier finden Sie einige Best Practice Beispiele aus Österreich und Südosteuropa:

Umweltfreundliche Terminals - Logistik neu beleuchtet

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In Österreich beziehen wir unseren Strom zu 100% aus Wasserkraft. Zusätzlich werden unsere Standorte nach und nach auf moderne LED-Lichttechnik umgerüstet. Ein interaktives, flexibles und leistungsfähiges Lichtmanagementsystem sorgt für perfekte und effiziente Beleuchtung. Der Stromverbrauch durch LED kann sich im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln um bis zu 30% reduzieren. Die LED-Leuchten sind dimmbar und erreichen dadurch eine extrem lange Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden. Das verringert die Kosten für Wartung und Austausch.

Seit 2015 wurden in Österreich Linz Hörsching, Wien Freudenau und Röthis mit LED Beleuchtung ausgestattet. Im Jahre 2016 folgten St.Pölten, Innsbruck Bartlmä und Graz Wundschuh. Um schließlich 2017 auch in Wien Albern und Salzburg energiesparendes Licht zu installieren. 

Bild vergrößernErdgas Lkw, DB Schenker

DB Schenker setzt auf Erdgas und Strom!

In Österreich, speziell im innerstädtischen Bereich, werden bereits seit einiger Zeit grüne Erdgas-Lkw eingesetzt. Nun kommen auch in Rumänien, in den Städten Bukarest und Cluj, Erdgas-LKW zur Anwendung, um Ihre Transporte umweltfreundlich und CO2-arm in die Innenstadt zu liefern. Mit einem nachhaltigen City-Logistik-Konzept und durch den Einsatz dieser alternativen Antriebstechnologie können bis zu 25% der Emissionen eingespart werden.

In Klagenfurt ist seit Beginn 2017 auch ein strombetriebener Kleintransporter im Dienst der Kunden und der Umwelt unterwegs. Zusätzlich werden in Tirol und Vorarlberg Elektrofahrzeuge für Boten- und Dienstwege genutzt.

Die rollende Landstraße (ROLA)

In Kooperation mit Rail Cargo Austria werden komplette LKW mit Hängern oder Sattelzügen auf der umweltfreundlichen Schiene transportiert. Die Rollende Landstraße wird aktiv von DB Schenker auf der Strecke Trento – Wörgl, Brenner – Wörgl, Salzburg – Triest und Wels – Maribor und vice versa verwendet. Allein am Brenner werden pro Monat circa 6000 LKWs verladen. Jährlich mehr als 2.000 Tonnen CO2 eingespart.

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Der PowerRailer 

Der PowerRailer ist ein von DB Schenker intelligent organisierter Ganzzugverkehr, der Waren zuverlässig und umweltfreundlich von und nach Südosteuropa bringt. Im Vergleich zum herkömmlichen Lkw auf der gleichen Strecke werden pro Jahr durch den Einsatz von Ganzzügen rund 2/3 des CO2-Ausstoßes eingespart.

Bei verschiedenen Stahltransporten von Bulgarien nach Ungarn konnte der Schienenanteil von 25 auf 65% erhöht werden, indem der PowerRailer genutzt wurde. Die Steigerung des Schienenanteils entspricht rund 2.500 Lkw-Ladungen im Zeitraum von drei Jahren. Durch die Verlagerung auf Schienenverkehr kann ein Großteil der CO2-Emissionen reduziert werden.

Short Sea

Multimodale Lösungen leisten ebenso ihren Beitrag zu schadstoffreduzierenden Transporten. So werden Waren über kurze Seewege wie die Verbindung Türkei-Triest in Kombination mit Bahntransporten über Österreich nach Deutschland mit sehr hoher Transportsicherheit, verlässlichen Laufzeiten und emissionsarmen Verkehrsträgern befördert.

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Niederflurzeuge mit Wasserstoffantrieb

Wir bei DB Schenker setzen auf Flurförderzeuge mit Wasserstoffantrieb. Die Flurförderzeuge in Linz / Hörsching sind mit einem Range Extender in Form einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle ausgestattet. Mithilfe der Onsite-Infrastruktur, die bei DB Schenker installiert wurde, wird Biomethan CO2-arm zu Wasserstoff reformiert, komprimiert und gespeichert. Die Betankung der Fahrzeuge erfolgt bei der eigens in der Terminalhalle errichteten In-House-Wasserstofftankstelle. Verglichen mit dem Ladevorgang von herkömmlichen Batterien dauert der Betankungsvorgang nur wenige Minuten.

Das erfolgreiche Projekt wurde 2014 als E-LOG-Biofleet 2 verlängert, um den Langzeitbetrieb der Fahrzeuge zu testen. Im Juni 2016 ging das Projekt „Wasserstoff in der Logistik“ in die 3. Runde als FCH REFuel, mit dem Ziel die Tankstelleninfrastruktur zu optimieren und mittels Elektrolyse und Photovoltaikstrom energieautark zu gestalten. In Zukunft kann so die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen für die Energieerzeugung reduziert werden.

Das Projekt wird in kooperativer Zusammenarbeit mehrerer Partner und DB Schenker als Anwender begleitet. Durch seine Übertragbarkeit auf Automotive Transportsysteme übt dieses Projekt eine Modellwirkung auf eine nachhaltige Mobilität aus

Logos, Logos

Photovoltaik-Anlage auf unseren Terminal-Dächern

Auf dem Flachdach unserer DB Schenker Niederlassung in Bratislava wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, welche Strom für den gesamten Terminalbetrieb produziert. Zudem wird überschüssig erzeugter Strom ins öffentliche Netz der Slowakei eingespeist. Hier nur einige Vorteile von Photovoltaikanlagen:

  • Sonnenenergie ist eine unbegrenzte Ressource
  • Die Anlage verursacht keinen Lärm und keine Verschmutzung
  • Die Lebenszeit der Zellen beträgt 30 Jahre, danach können sie problemlos recycelt werden
  • Mit unserer Photovoltaik-Anlage reduzieren wir die Treibhausgase um mehr als 77 Tonnen pro Jahr

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Pionierprojekt: Platooning im Nachbarland Deutschland

Ab Frühjahr 2018 werden erstmals die vernetzten LKW-Kolonnen auf der Strecke zwischen München und Nürnberg getestet. DB Schenker Partner des Pionierprojekts sind MAN und Fresenius. Durch die Kommunikation der Hightech-Trucks fließt der Verkehr flüssiger und sicherer, die Kapazität auf unseren Straßen steigt. Des Weiteren wird durch den geringen Abstand der Fahrzeuge ein Windschattenfahren ermöglicht, der eine Kraftstoff-Einsparung von insgesamt bis zu 10% zulässt. Mit der Einsparung ist auch eine Reduzierung der CO2-Emission verbunden, die unsere Umwelt zugutekommt.

 

Letzte Aktualisierung: 23.10.2017

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